KOHLENMONOXID MELDER TEST: VERGLEICH DER BESTEN CO MELDER IN 2022

Ein Kohlenmonoxid Melder ist ein kleines, unscheinbares Gerät, das Leben rettet und daher unter jede Decke oder an die Wand im Haus gehört. Es gibt sogar einige Modelle, die einfach in einen Raum gestellt werden, um den CO² Gehalt zu kontrollieren. Kohlenmonoxid entsteht durch Verbrennung wie bei einer Gasheizung, einem Holzofen oder einem Kamin und führt ab einer bestimmten Sättigung der Luft innerhalb von Minuten zum Tod.

Um tödliche Unfälle zu vermeiden, ist es in vielen Bundesländern inzwischen eine Vorschrift, im Haus einen CO² Melder zu besitzen. Leider fällt Kohlenmonoxid nicht auf, da es weder sichtbar ist noch einen Geruch abgibt. Daher wird ein steigender Kohlenmonoxidgehalt von den Menschen nicht bemerkt, sondern er führt zu einer Ohnmacht und danach zum Erstickungstod.

Inhaltsverzeichnis

Anbieter

Bewertung

Preis

Features

Webseite

1. Ei Electronics Ei208D
  • 40 Euro
  • Elektrochemischer Sensor mit LCD-Display
  • 10 + 1 Jahre Produktlebensdauer
  • 10-Jahres-Lithiumbatterie
  • In Kohlenmonoxid kalibriert
  • Deutsche Version
  • JETZT KAUFEN
    2. KIDDE CO-Alarm X10-D
  • 55 Euro
  • 10 Jahres Lithiumbatterie
  • Haltbarkeit des Sensors 10 Jahre
  • Digitalanzeige
  • Höchstwertspeicher
  • JETZT KAUFEN
    3. ABUS COWM300
  • 38 Euro
  • LCD-Display
  • Akkustische und optische Warnung
  • 7 Jahre Sensor-Lebensdauer
  • Wand- und Standmontage
  • Prüftaste für Funktionstest auf der Front
  • JETZT KAUFEN
    4. Ei Electronics Ei603TYC
  • 33 Euro
  • Hitzewarnmelder
  • 10 + 1 Jahre Produktlebensdauer
  • 10-Jahres-Lithiumbatterie
  • Optionale Funkvernetzung mit weiteren Komponenten
  • Deutsche Version
  • JETZT KAUFEN
    5. X-Sense CO03D
  • 30 Euro
  • Empfindliche Kohlenmonoxid-Erkennung
  • 85 dB Kohlenmonoxid-Alarmton
  • Große Display mit Hintergrundbeleuchtung
  • Einfache Installation
  • JETZT KAUFEN
    6. Nemaxx Co Melder
  • 20 Euro
  • Hohe Sensibilität
  • Akustischer (85 dB) und optischer (LED) Alarm
  • Einfache Montage
  • JETZT KAUFEN
    7. Smartwares Kohlenmonoxid Melder
  • 20 Euro
  • Inkl. Batterie, Dübel und Schrauben
  • Einfache drahtlose schnelle Montage
  • Langlebiger elektro-chemischer Sensor (7 Jahre)
  • Wechselnde Displayanzeige zwischen Kohlenmonoxid Wert in ppm und Temperatur
  • Prüftaste für Funktionstest
  • Digitales Display
  • JETZT KAUFEN
    8. Ei Electronics Ei208
  • 28 Euro
  • Kohlenmonoxidwarnmelder mit elektrochemischem Sensor
  • 10 + 1 Jahre Produktlebensdauer
  • 10-Jahres-Lithiumbatterie
  • In Kohlenmonoxid kalibriert
  • Deutsche Version
  • JETZT KAUFEN

    Ei Electronics Ei208D 10-Jahres-Kohlenmonoxidwarnmelder

    Preis – 40 EUR

    JETZT KAUFEN

    Die CO ² Melder der Serie Ei208 haben elektrochemische Sensoren zur Messung der Kohlenmonoxid-Konzentration in der Luft. Um möglichst genau zu arbeiten, werden die Sensoren vor dem Gebrauch kalibriert und geprüft. Diese Modellreihe testet im 4-Sekunden-Rhythmus den CO ² Gehalt der Umgebungsluft und schaltet bei Überschreitung des Grenzwerts sofort den Alarm ein. Es gibt sogar eine Memory-Funktion, die eine Überschreitung der Grenzwerte in Abwesenheit dokumentiert.

    Elektrochemischer Sensor mit LCD-Display

    10 + 1 Jahre Produktlebensdauer

    Fest eingebaute 10-Jahres-Lithiumbatterie

    In Kohlenmonoxid kalibriert

    Deutsche Version

    Top Preis – Leistung Verhältnis

    Amazon Bestseller

    VORTEILE

    •  10 + 1 Jahre Produktlebensdauer

    •  10-Jahres-Lithiumbatterie

    •  In Kohlenmonoxid kalibriert

    NACHTEILE

    •  Keine LEDs

    KIDDE CO-Alarm X10-D mit Display Kohlenmonoxidmelder

    Preis – 55 EUR

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    Hierbei handelt es sich um einen kompakten Kohlenmonoxidmelder, der vor allem durch seine Langlebigkeit und seine wichtigen Features punkten kann.

    10 Jahres Lithiumbatterie- gem

    Haltbarkeit des Sensors 10 Jahre

    Digitalanzeige

    Höchstwertspeicher

    VORTEILE

    •  Haltbarkeit des Sensors 10 Jahre

    •  10-Jahres-Lithiumbatterie

    •  Höchstwertspeicher

    NACHTEILE

    •  Fehlalarme möglich

    ABUS Kohlenmonoxid-Warnmelder COWM300 CO-Melder

    Preis – 38 EUR

    JETZT KAUFEN

    Überall im Haus, wo ein Heizofen, Kamin oder eine andere Verbrennungseinheit betrieben wird, kann unter ungünstigen Umständen eine kritische Menge an CO² entstehen. Dabei handelt es sich um ein geruchsloses und farbloses Gas, das tödlich wirkt. Die ersten Anzeichen einer CO² Vergiftung sind meist Schwindel und Kopfschmerzen, worauf es zu einer Bewusstlosigkeit kommt. Um dies zu vermeiden, reagieren die empfindlichen Sensoren des ABUS COWM300 bereits bei niedrigen Konzentrationen, da diese schon die Gesundheit gefährden können. Dieses Modell nutzt eine optische Warnanzeige und einen sehr lauten Warnton. Die elektrochemischen Sensoren des Geräts haben eine Lebensdauer von circa 7 Jahren und entsprechen der Euronorm. Es kann aufgestellt oder an der Wand befestigt werden.

    LCD-Display mit Anzeige der CO-Konzentration

    Akkustische und optische Warnung 85db lauter Alarmton

    7 Jahre Sensor-Lebensdauer

    Prüftaste für Funktionstest

    VORTEILE

    •  Haltbarkeit des Sensors 7 Jahre

    •  Akkustische und optische Warnung

    •  Wand- und Standmontage

    NACHTEILE

    •  Nicht so ausdauernd

    •  Optische Mängel

    Ei Electronics Ei603TYC

    Preis – 33 EUR

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    Der Warnmelder Ei Electronics Ei603TYC meldet sowohl erhöhte Wärmeentwicklung wie auch einen erhöhten CO²- Gehalt. Das Modell kann die Warnmeldung auch per Funk auf das Smartphone weiterleiten.

    Hitzewarnmelder

    10 + 1 Jahre Produktlebensdauer

    10-Jahres-Lithiumbatterie

    Funkvernetzung mit weiteren Komponenten

    Deutsche Version

    VORTEILE

    •  10 + 1 Jahre Produktlebensdauer

    •  10-Jahres-Lithiumbatterie

    •  Deutsche Version

    NACHTEILE

    •  Klebefläche unzuverlässig

    •  Irreführende Anleitung

    X-Sense CO03D CO Melder Kohlenmonoxid CO-Detektor

    Preis – 30 EUR

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    Dieses Model von X-Sense nutzt elektrochemische Gassensoren, um den Kohlenmonoxid-Gehalt der Luft zu kontrollieren. Allerdings gilt der Alarm nicht für Gefahren wie Rauchentwicklung, Feuer oder Hitze. Im Stand-by Modus misst der Detektor alle 4 Sekunden die CO² Konzentration im Raum und schlägt bei Grenzwertüberschreitung laut Alarm. Dabei reagiert das Gerät schon, wenn über einen längeren Zeit die CO² Konzentration einen niedrigen Wert übersteigt.

    Empfindliche Kohlenmonoxid-Erkennung

    85 dB Kohlenmonoxid-Alarmton

    Große Display mit Hintergrundbeleuchtung

    Einfache installation

    VORTEILE

    •  85 dB Kohlenmonoxid-Alarmton

    •  Große Display mit Hintergrundbeleuchtung

    •  Einfache Installation

    NACHTEILE

    •  Batterien nicht zuverlässig

    •  Starker Plastikgeruch

    Nemaxx Co Melder

    Preis – 20 EUR

    JETZT KAUFEN

    Ein CO² wie der Nemaxx Co Melder sollte überall dort angebracht werden, wo eine Verbrennungseinheit betrieben wird. Diese Modell erkennen das gefährliche Kohlenmonoxid schon in geringer Konzentration und warnt mit einem optischen wie auch einen akustischem Signal.

    Hohe Sensibilität

    Akustischer (85 dB) und optischer (LED) Alarm

    Einfache Montage

    VORTEILE

    •  Hohe Sensibilität

    •  Akustischer (85 dB) und optischer (LED) Alarm

    •  Einfache Montage

    NACHTEILE

    •  Begrenzter Funktionsumfang

    Smartwares Kohlenmonoxid Melder

    Preis – 20 EUR

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    Interessantes Modell mit vielen Features und langer Lebensdauer. Unkomplizierte Montage und integriertem Funktionstest.

    Inkl. Batterie und anderem Zubehör

    Langlebiger elektro-chemischer Sensor (7 Jahre)

    Wechselnde Displayanzeige zwischen Kohlenmonoxid Wert in ppm und Temperatur

    Prüftaste für Funktionstest

    Digitales Display

    VORTEILE

    •  Einfache drahtlose schnelle Montage

    •  Langlebiger elektro-chemischer Sensor (7 Jahre)

    •  Prüftaste für Funktionstest

    NACHTEILE

    • Anleitung irreführend

    • Fehlalarme

    Ei Electronics Ei208

    Preis – 28 EUR

    JETZT KAUFEN

    Durchdachtes Modell eines CO² Melders mit zahlreichen Funktionen wie Memoryfunktion und Prüftaste; lange Lebensdauer und eine deutsche Version des Modells.

    Kohlenmonoxidwarnmelder mit elektrochemischem Sensor

    Deutsche Version

    10 + 1 Jahre Produktlebensdauer

    10-Jahres-Lithiumbatterie

    In Kohlenmonoxid kalibriert

    VORTEILE

    •  10 + 1 Jahre Produktlebensdauer

    •  10-Jahres-Lithiumbatterie

    •  In Kohlenmonoxid kalibriert

    NACHTEILE

    • Keine LEDs

    • Batterie eigentlich nicht so ausdauernd

    Kohlenmonoxid ist eine tödliche Gefahr. Sie kommt lautlos und meist völlig unbemerkt. CO- oder Gasmelder Melder hingegen können vor solchen Gefahren warnen und damit Leben retten. Allein in Deutschland kommen jedes Jahr mehrere hundert Menschen durch Kohlenmonoxidvergiftungen ums Leben. Die meisten dieser Toten wäre dabei zu verhindern gewesen, wenn CO Melder installiert gewesen wären, die vor der Gefahr hätten warnen können.

    Das Wichtigste zum CO Melder in Kürze

    • Kohlenmonoxid ist ein giftiges Gas. Es ist farb- und geruchlos und entsteht bei der Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Substanzen. Besonders tückisch: Schon geringe Konzentrationen bzw. Mengen des Gases können unbemerkt zu einer Kohlenmonoxidvergiftung führen.
    • CO-Melder schlagen Alarm, sobald die CO-Konzentration im Raum einen bestimmten kritischen Wert überschreitet. Sie können so schlimmeres verhindern.
    • CO-Warngeräte erkennen in der Regel nur Kohlenmonoxid. Für Gase wie Butan, Propan oder Methan gibt es spezielle separate Gasmelder und für das Gas Kohlendioxid gibt es ebenfalls einen separaten Warnmelder.

    Was ist Kohlenmonoxid (CO) und wie kann es entstehen?

    Kohlenmonoxid entsteht bei der Verbrennung von Abgasen. Zudem kommt es außerdem gelegentlich in der Natur vor. Hier zum Beispiel unter anderem in Bergwerken, Höhlen, etc.

    Generell ist Kohlenmonoxid außerdem nach Probe und Messung auch in Industrieabgasen zu finden. Es entsteht darüber hinaus aber auch durch Brände sowie bei einer unsachgemäß verlaufenden Funktion bzw. Nutzung von Holz-, Gas- oder Kohlebrennöfen oder Grills. Es gibt also viele Situationen, in denen das giftige Gas entstehen kann.

    Auch Kamine, die unsachgemäß befeuert oder nicht richtig installiert worden sind, stellen sich laut Experten eine der wichtigsten Ursachen für eine Kohlenmonoxid-Vergiftung dar. In den meisten Fällen tritt das CO hier an undichten stellen im Haus aus oder wird nicht korrekt durch den Kamin nach außen geleitet.

    Der Tod kommt unbemerkt…

    Kohlenmonoxid ist ein Gas, das farb- und geruchlos ist. Es ist zudem völlig unsichtbar und kann somit nicht mit den eigenen Sinnen festgestellt werden.

    Beim Kohlenmonoxid oder CO handelt es sich um ein äußerst giftiges Gas. Es bindet sich anstelle des Sauerstoffs an die roten Blutkörperchen und führt so zu einem stillen Ersticken, indem es den für den Menschen lebensnotwendigen Sauerstoff aus dem Blut geradezu verdrängt.

    Das Gas CO setzt sich aus Kohlenstoff und Sauerstoff zusammen. Es weist eine große Ähnlichkeit mit dem SauerstoffmolekülO2 – auf.

    Und genau darin liegt die Gefahr: Gerade weil die Ähnlichkeit mit dem lebensnotwendigen Sauerstoff so groß ist, kann sich das CO oder Kohlenmonoxid sehr leicht anstelle des Sauerstoffs an die roten Blutkörperchen binden. Da diese nun belegt sind, hat der Sauerstoff keine Möglichkeit mehr zur Bindung und somit ist eine Versorgung des Körpers mit dem lebenswichtigen O2 nicht mehr möglich.

    Diese Verdrängung des Sauerstoffs bzw. die Bindung von CO an die roten Blutkörperchen bezeichnet man als Kohlenmonoxidvergiftung.

    Übrigens ist Kohlenmonoxid in der Fachwelt auch unter der Begrifflichkeit Kohlenstoffmonoxid bekannt, wobei eine Vergiftung mit dem CO in der Regel als Kohlenstoffmonoxidintoxikation bezeichnet wird. Eine Intoxikation ist die Vergiftung.

    Was genau ist ein CO Melder? Was macht er?

    Ein Kohlenmonoxidmelder, oft auch einfach nur als CO Melder bezeichnet, warnt vor erhöhten Kohlenmonoxid-Werten in der Luft. Das hochgiftige Gas ist für den Menschen bereits in geringen Mengen tödlich. Es ist geruchlos, geschmacklos und völlig farblos. Aus diesem Grund kann es ohne spezielle Messgeräte von dem Menschen nicht erkannt werden. Ein Gasmelder funktioniert ähnlich wie ein Rauchmelder. Anstatt auf Rauch reagiert das Gerät jedoch auf CO-Gas. Wie der Rauchmelder wird auch der CO-Melder im Innenraum angebracht. Übersteigt die Kohlenmonoxidkonzentration in der Luft einen bestimmten Wert, reagiert das Gerät mit einem akustischen und oft auch optischen Alarm. Auf diese Weise werden die Bewohner vor der unsichtbaren Gefahr gewarnt und können sich in Sicherheit bringen, bevor es zu schweren gesundheitlichen Schäden oder gar zum Tod kommt.

    Nicht alle CO-Melder sind automatisch für alle Einsatzorte geeignet. Vergewissern Sie sich unbedingt bereits vor dem Kauf, das der ausgewählte Kohlenmonoxidmelder für den gewünschten Einsatzbereich geeignet ist. Insbesondere dann, wenn Sie planen das Gerät im Wohnwagen oder Wohnmobil zu installieren.

    Klein, aber unverzichtbar – Gasmelder retten Leben

    Ein guter CO Melder muss nicht teuer sein! Selbst Geräte mit der besten Testnote sind meist bereits sehr günstig zu erhalten. Sie sind sehr klein und handlich. Auch das Eigengewicht dieser funktionalen Lebensretter liegt oft nicht über 200 Gramm. Es handelt sich hier also um sehr kleine aber unverzichtbare Lebensretter.

    Durch spezielle Sensoren, die sich im Inneren des CO Melders befinden, kann das Gerät erkennen, wenn die Kohlenmonoxid-Konzentration in einem Raum Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung vorhanden ist und eine Gefahr für die Gesundheit besteht.

    Die Messung des CO Gehaltes in den Räumen, in denen der Sensor installiert ist, erfolgt durch den Kohlenmonoxid-Melder zu jederzeit und kontinuierlich.

    Wichtig zu wissen ist in diesem Zusammenhang jedoch, dass eine zuverlässige und vor allem aussagekräftige Messung des Kohlenmonoxid-Gehaltes in der Umgebungsluft nur dann durch den CO Melder erfolgen kann, wenn das Gerät auch über die Leistungsfähigkeit entsprechende Leistungsfähigkeit verfügt. Insbesondere bei sehr günstigen Geräten ist das oftmals nicht der Fall.

    Da die meisten CO-Melder mit Batterien ausgestattet sind, ist eine regelmäßige Kontrolle notwendig, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Geräte zu gewährleisten. Die Leistung kann mit der Zeit nachlassen oder die Melder können sich sogar komplett deaktivieren und bieten entsprechend keinen Schutz mehr, wenn sich die Batterien mit der Zeit entladen.

    Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, das Sie die Batterien regelmäßig überprüfen. So können Sie testen, ob die Akkus noch über ausreichend Leistung verfügen, um den CO-Melder zu betreiben oder ob ein Austausch notwendig ist. Viele Gasmelder verfügen zudem über einen akustischen und visuellen Alarm, der auf geringe Akkuleistung hinweist.

    Warum ist der Kohlenmonoxid Melder so wichtig?

    Kohlenmonoxid, das in der Fachsprache als Kohlenstoffmonoxid bezeichnet wird, ist ein Gas, welches komplett farb- und geruchlos ist. Darüber hinaus ist es völlig geschmacklos und kann daher von den Menschen nicht ohne Hilfsmittel entdeckt werden. Da schon geringe Mengen des Gases oft tödlich sein können, ist es häufig bereits zu spät, wenn sich die ersten Beschwerden bemerkbar machen. Das ist der Grund, warum das Gas so gefährlich ist!

    Unbemerkt wird austretendes CO Gas schnell zu einer Todesfalle. Das Atemgift, das über die Lunge in den Blutkreislauf gelangt, gilt weltweit als ursächlich für mehr als die Hälfte aller tödlichen Vergiftungen und eine Konzentration von nur etwas mehr als 1 % in der Umgebungsluft führt bereits nach wenigen Atemzügen zur Bewusstlosigkeit und danach zum Tod. Das CO-Gas bindet sich anstelle des Sauerstoffs an die roten Blutkörperchen.

    Kohlenmonoxidvergiftungen sind in Deutschland seitdem 1. August 1999 meldepflichtig. Zwischen dem 1. August 1999 und dem 31. Dezember 2008 wurden ca. 3.000 Fälle von Kohlenmonoxidvergiftungen oder Verdachtsfälle auf diese Form der Intoxikation pro Jahr gemeldet. Insgesamt wurden in den knapp zehn Jahren mehr als 57.000 Fälle gemeldet. Die Zahl der tödlichen Kohlenmonoxid-Vergiftungen belief sich im Jahr 2011 in Deutschland allein auf 481 Fälle.

    Symptome und Folgen einer Kohlenmonoxidvergiftung

    Bereits nach dem Einatmen von nur geringen Konzentration an CO-Gas besteht Lebensgefahr! Aber auch bei einer niedrigen Konzentration, der Sie über eine gewisse Zeit ausgesetzt sind, kann das Gas zu schweren körperlichen Schäden und sogar zum Tod führen.

    Da CO im Aufbau dem Sauerstoffmolekül O² ähnelt, bindet das giftige Gas bei der Aufnahme über die Atemwege am Hämoglobin und verhindert so den Sauerstofftransport über das Blut. Der Betroffene wird aufgrund des Sauerstoffmangels schnell bewusstlos und stirbt an den Folgen. Dabei sind kranke Menschen, insbesondere solche die unter Herz- und Lungenkrankheiten leiden, Kinder und ungeborene Säuglinge natürlich empfindlicher als gesunde Erwachsene.

    Das Berliner-Sozio-Ökonomische-Panel (BSEP) fand heraus, dass die Fötenentwicklung stark durch das Gas beeinträchtigt wird. Eine Kohlenmonoxidvergiftung (fachlich Kohlenstoffmonoxidintoxikation) erhöht nach neuesten Erkenntnissen außerdem das Risiko an Parkinson zu erkranken um das 8- bis 9-fache.

    Erste Symptome einer CO-Vergiftung sind z.B. Übelkeit, Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit, Schwindel und Schläfrigkeit. Für weiterführende Informationen bietet Wikipedia auch hier einen detaillierten Artikel zur Kohlenstoffmonoxidintoxikation an, welchen folgende Tabelle zur CO-Konzentration und den Symptomen angelehnt ist:

    CO-Konzentration

    Symptome

    35 ppm (0,0035%) Kopfschmerzen und Schwindel innerhalb von 6-8 Stunden
    100 ppm (0,01%) Leichte Kopfschmerzen in 2-3 Stunden
    200 ppm (0,02%) Leichte Kopfschmerzen innerhalb von 2-3 Stunden, Verlust des Urteilsvermögens
    400 ppm (0,04%) Starke Kopfschmerzen innerhalb 1-2 Stunden
    800 ppm (0,0 %) Schwindel, Übelkeit und Krämpfe innerhalb von 45 min, Bewusstlosigkeit innerhalb von 2 Stunden
    1.600 ppm (0,16%) Kopfschmerzen, erhöhte Herzfrequenz, Schwindel und Übelkeit innerhalb von 20 min, Tod in weniger als 2 Stunden
    3.200 ppm (0,32%) Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit in 5-10 Minuten, Tod innerhalb von 30 Minuten
    6.400 ppm (0,64%) Kopfschmerzen und Schwindel in 1-2 Minuten, Krampfanfälle, Atemstillstand und Tod in weniger als 20 Minuten
    12.800 ppm (1,28%) Bewusstlosigkeit nach 2-3 Atem

    Sollten Sie Symptome einer Kohlenmonoxidvergiftung erkennen, dann müssen Sie sofort den Notarzt rufen das Gebäude verlassen. Frische Luft ist extrem wichtig in solchen Fällen. Sollten Sie bei einem Mitmenschen den Verdacht auf eine Kohlenstoffmonoxidintoxikation haben, dann müssen Sie unbedingt auf den Eigenschutz zu achten, bevor Sie einen Rettungsversuch der anderen Person unternehmen. Ist der Betroffene bewusstlos, atmet aber noch, sollten Sie ihn nach der Rettung in die stabile Seitenlage bringen. Bei einem Herzkreislaufstillstand muss eine Reanimation erfolgen. Der Notarzt kann dann weitere Schritte einleiten.

    Der Kohlenmonoxidgehalt im Blut halbiert sich innerhalb von ca. vier Stunden zwar von selbst, je nach Grad der Vergiftung kann eine weitere Behandlung aber überlebenswichtig sein, um das Gas aus dem Körper zu vertreiben. Der Betroffene wird meist intubiert und mit 100% Sauerstoff beatmet. Auch eine hyperbare Sauerstoffbehandlung ist möglich. Dabei wird der Patient in einer Druckkammer über Schläuche mit Sauerstoff beatmet. In beiden Fällen wird das Kohlenmonoxid aus der Blutbahn verdrängt.

    Die Funktionalität muss regelmäßig geprüft werden

    Überhaupt ist in diesem Zusammenhang zu bedenken, dass jeder Mensch mit der Atemluft ein geringes Maß an CO ausstößt. Würde der Warnmelder folglich selbst bei geringsten Dosen Alarm geben, so würde es ganzen Tag hindurch Fehlalarme des CO Melders mit guter Gesamtnote im Warentest geben.

    Deshalb sind die CO Melder auf eine Weise konzipiert, dass sie erst dann Alarm auslösen, wenn die Menge an Kohlenstoffmonoxid in der Luft für den Menschen gefährliche Ausmaße annimmt.

    Die Sensorzelle bestehend aus dem obengenanten Zinkoxid bleibt nicht über viele Jahre hinweg „frisch“, sondern verglichen mit anderen Materialien und Geräten ist zu bedenken, dass die qualitative Beschaffenheit bzw. die Wertigkeit eines solchen Gerätes erst nach Ablauf von etwa fünf bis 10 Jahren abnimmt. Erst dann gibt es also Probleme mit der Zuverlässigkeit solcher Melder.

    Deshalb empfehlen wir, den CO Melder mit guter Gesamtnote im Experiment spätestens nach zehn Jahren gegen ein neues Gerät mit einem lautem Alarm zu ersetzen. Nicht zu vergessen ist im Übrigen der regelmäßige Austausch der Batterien, auch wenn es keinen Alarm gegeben hat und das Gerät nicht gebraucht wurde.

    Werden diese nicht von Zeit zu Zeit gegen neue Batterien ersetzt, muss ebenfalls davon ausgegangen werden, dass eine optimale und vor allem genaue Messung des Kohlenstoffmonoxid-Gehalts in der Luft nicht oder nur in einem unzureichenden Maße erfolgen kann.

    Es bietet sich an, die Batterien zwischenzeitlich mit einem Batteriemessgerät zu prüfen. Im Zuge dessen sollten Sie dann auch gleich die Funktionalität des CO Melders kontrollieren, um Fehlfunktionen des Gerätes auszuschließen. Auf diese Weise gehen Sie von Anfang an auf Nummer sicher.

    Wann ist es sinnvoll einen CO Melder zu installieren?

    • Verstopfte Schornsteine
      Schornsteine können beispielsweise durch Vogelneste oder andere Hindernisse verstopft werden. Ist dies der Fall, können die Abgase nicht mehr über den Schornstein abziehen und werden zurück in die Räume geleitet
    • Defekte Gasthermen oder Heizungsanlagen
      Werden Gasthermen oder Heizungsanlagen nicht entsprechend gewartet und gepflegt, kann es zu Defekten kommen, in deren Folge Kohlenmonoxid austritt und in den Wohnraum strömt
    • Unsachgemäß betriebene Kaminöfen
      Unsachgemäß betriebene Kaminöfen, bei denen beispielsweise die Sauerstoffzufuhr nicht ausreichend ist, können durch unvollständige Verbrennung der Holzscheite ebenfalls dazu führen, dass es zu einer erhöhten Kohlenmonoxid Konzentration im Innenraum kommt

    Viele Umstände können also bei der Verbrennung von Öl, Gas oder Holz dazu führen, dass es in Wohnräumen zu einer erhöhten Kohlenmonoxid Konzentration in der Raum- und damit auch in der Atemluft kommt. Zwar lassen sich gewisse Risikofaktoren wie beispielsweise ein verstopfter Schornstein durch ein Dohlengitter und regelmäßige Begutachtungen durch den Schornsteinfeger minimieren und auch eine regelmäßige Wartung und Instandhaltung von Heizungsanlagen und Gasthermen verringert das Risiko, dass Kohlenmonoxid in die Raumluft gelangt. Dennoch: Beim Betrieb solcher Anlagen bleibt immer ein Restrisiko eines Austritts von CO bestehen. Da der Austritt von Kohlenmonoxid vom Menschen nicht bemerkt wird, bevor es zu den gefährlichen Symptomen kommt, ist es daher immer dringend angeraten, einen CO Melder zu installieren, wenn die Möglichkeit besteht, dass Kohlenmonoxid austreten kann.

    Neben dem Betrieb von Thermen, Heizungsanlagen und Kaminöfen gibt es noch eine Reihe weiterer Situationen, in denen Kohlenmonoxid entsteht und in schädlicher Konzentration in die Umgebungsluft abgegeben werden kann. Diese sind:

    • Bei der unsachgemäßen Verbrennung von Propangas, beispielsweise im Wohnwagen, im Wohnmobil oder auf einem Boot
    • Durch Autoabgase, weshalb in Tiefgaragen, aber auch in der privaten Garage sowie in KFZ-Werkstätten ein CO Melder installiert sein sollte
    • Beim Betrieb jeglicher Art von Verbrennungsmotor
    • Beim Grillen mit Holzkohle
    • Beim Shisha rauchen

    In Shisha-Bars ist es in Deutschland bereits wiederholt zu Verletzungen durch Kohlenmonoxidvergiftungen gekommen. Als Grund dafür wird die Kohle der Wasserpfeife genannt. Durch diese werden der Tabak oder die Kräutermischung der Wasserpfeifen erhitzt. Vor allem bei der langsamen Verbrennung der Kohle entsteht dabei jedoch Kohlenmonoxid. Bei unzureichender Belüftung kann es dadurch zu einem bedenklichen Anstieg der CO-Konzentration kommen. Achten Sie daher beim Besuch einer Shishabar auf CO-Melder und installieren Sie auch zu Hause einen CO Warnmelder, wenn Sie sich gern gelegentlich eine arabische Wasserpfeife gönnen.

    Auch beim Grillen mit Holzkohle entsteht Kohlenmonoxid. Betreiben Sie einen Holzkohlegrill daher niemals in geschlossenen Räumen. Wenn es draußen regnet und Sie haben eine Grillparty geplant, stellen Sie den Grill unter das offene Carport oder nutzen Sie einen Elektrogrill oder eine Pfanne in der Küche, aber bringen Sie den Holzkohlegrill niemals in einen geschlossenen Innenraum, um ihn dort zu verwenden. Auch geöffnete Fenster sind nicht ausreichend, um die tödliche Gefahr zu bannen.

    Vorteile und Anwendungsbereiche eines CO-Melders

    Ein CO Melder ist heute eigentlich in jedem Haushalt und in jedem gewerblich genutzten Gebäude von großer Bedeutung. Daher ist es nicht überraschend, dass die Gesetzgebung derzeit mit dem Thema befasst ist. In den meisten Bundesländern ist inzwischen vom Gesetzgeber sogar die Nutzung von Rauch- und in einigen Ländern auch von CO Meldern in solchen Immobilien vorgeschrieben.

    Die Entwicklungen mit Blick auf schönes Wohnen in den letzten Jahren sprechen für sich. So legen immer mehr Menschen großen Wert auf eine moderne und vor allem komfortable Wohnung mit einer technisch bestmöglichen Ausstattung.

    Eigenheime – egal, ob Alt- oder Neubauten – sind oft mit Kaminen sowie mit Schornsteinen und modernsten Heiz-, Thermo- und Klimatechnologien ausgestattet. Auch auf das prasselnde Feuer in einem dekorativ konzeptionierten Kamin ist für viele Menschen nach wie vor eine besondere Erfahrung.

    Wenn es um die Überwachung und die technische Kontrolle eines Schornsteins geht, dann verhält es sich so, dass der Schornsteinfeger jedes Jahr eine Kontrolle vornimmt. Er misst dabei die Leistung bzw. die Brennwerte und stellt sicher, dass alles in Ordnung ist.

    Schon allein deshalb kann das Risiko einer Kohlenmonoxid-Vergiftung oder Überbelastung auf ein Mindestmaß reduziert werden. Nichtsdestotrotz sollten Sie sich nie zu 100 Prozent sicher fühlen. Die Gefahr von technischen Defekten besteht immer. Daher sollten Sie stets auf die zusätzliche Unterstützung durch einen CO Melder setzen.

    Es geht oftmals nicht ohne sie…

    Anders sieht das Ganze hingegen mit Blick auf die Befeuerung von Kaminen aus. Hier kommt zwar ebenfalls der Schornsteinfeger in regelmäßigen Abständen für Kontrollen vorbei, um die Funktionalität und das Leistungsportfolio zu überprüfen, aber die Gefahren sind auch hier deswegen nicht gebannt.

    Fakt ist nämlich, dass der Eigentümer eines Kamins das Gerät selbst bedient. Er entzündet das Feuer, legt Brennholz nach, reguliert die Temperierung etc. Der Kamin wird von jemandem bedient der nicht über eine entsprechende Qualifikation verfügt.

    Vor allem bei einer externen Erhebung wird so das Risiko einer möglichen Kohlenmonoxid-Belastung der Umgebungsluft erheblich. Was nämlich ist, wenn aufgrund von Bedienungsfehlern oder technischen Mängel unbemerkt CO austritt?

    Überall von großer Wichtigkeit – der CO Melder

    Ein weiterer wesentlicher Einsatzort für CO-Melder ist die Garage bzw. die Tiefgarage aber auch Areale, in denen Heizungen, Kessel und ähnliche technische Einrichtungen vorhanden sind. Nicht zu vergessen sind hierbei die Weinkeller in den bekannten Weinbauregionen des Landes. Sie sind heute selten zu finden, bilden aber dennoch eine große Gefahr.

    Im Zuge der Weinproduktion ist es in der Vergangenheit in der Tat bereits zu einigen Unfällen gekommen, weil die Wirkung von CO unterschätzt wurde. Oder aber die meist privaten Betreiber hatten nicht mit dem Vorkommen von Kohlenmonoxid im Rahmen ihrer Arbeiten in den Kellerräumen gerechnet.

    Somit bietet sich laut Testlauf und externer Erhebung gerade auch in diesem Bereich die Verwendung funktionaler, moderner und qualifizierter Rauch- und CO Melder an.

    Diese Arten von CO Meldern gibt es

    Bei den CO Meldern sind insgesamt drei Gerätetypen zu unterscheiden:

    1. infache Kohlenmonoxid Melder
    2. Kombi- oder Hybridmelder, die sowohl als Rauchmelder als auch als Kohlenmonoxidmelder arbeiten
    3. Vernetzbare Kohlenmonoxidmelder, die untereinander vernetzt werden können oder in ein Smart Home System eingebunden werden können
    1. infache Kohlenmonoxid Melder
    2. Kombi- oder Hybridmelder, die sowohl als Rauchmelder als auch als Kohlenmonoxidmelder arbeiten
    3. Vernetzbare Kohlenmonoxidmelder, die untereinander vernetzt werden können oder in ein Smart Home System eingebunden werden können

    Bei vielen CO-Meldern handelt es sich um einfache Geräte, die nur den Kohlenmonoxidgehalt in der Umgebungsluft messen. Sie dürfen daher nicht mit einem Rauchmelder verwechselt werden! Ein klassischer Rauchmelder misst genauso wenig den Kohlenmonoxidgehalt in der Luft, wie ein einfacher Kohlenmonoxidmelder bei Rauchentwicklung Alarm schlägt. Die mittlerweile in nahezu allen Bundesländern in vermieteten Neubauten und Bestandsimmobilien gesetzlich vorgeschriebenen Rauchmelder ersetzen also in den meisten Fällen leider nicht einen zusätzlichen CO- oder Gasmelder. Bei einigen Geräten handelt es sich jedoch um sogenannte Kombi- oder Hybridmelder. Sie warnen sowohl bei Rauch als auch bei einem Anstieg der Kohlenmonoxidkonzentration.

    Im Zuge der immer weiter fortschreitenden Digitalisierung und mit der immer größer werdenden Beliebtheit von Smart Homes werden im Handel inzwischen auch Kohlenmonoxid- und Gasmelder angeboten, die untereinander vernetzbar sind oder sich in ein Smart Home System integrieren lassen. Bei der Installation mehrerer dieser Geräte können Sie diese miteinander verbinden. Kommt es zu einem Alarm auf einem der Geräte, werden Sie beispielsweise über das Handy benachrichtigt. Die Geräte lassen sich außerdem mit kompatiblen Smart Home Komponenten wie beispielsweise Glühbirnen verbinden, die im Falle eines Alarms zu blinken beginnen.

    Neben dem Kohlenmonoxidmelder gibt es außerdem noch folgende Warnmelder, die jedoch mit dem Kohlenmonoxidwarnmelder nicht verwechselt werden dürfen:

    Hierbei handelt es sich um einen kompakten Kohlenmonoxidmelder, der vor allem durch seine Langlebigkeit und seine wichtigen Features punkten kann.

    • Rauchmelder
      Die mittlerweile gesetzlich vorgeschriebenen Rauchmelder und CO Melder dürfen wie bereits erwähnt nicht miteinander verwechselt werden, da sie unterschiedliche Belastungen in der Luft messen. Zwar entsteht bei einem Brand unter anderem Kohlenmonoxid, doch ein foto-optischer Rauchmelder misst nicht das Vorhandensein von Rauchgasen in der Luft, sondern er misst die optische Durchlässigkeit der Luft und löst so beispielsweise unter Umständen auch bei einer starken Dampfentwicklung aus. Thermo-optische Rauchmelder messen zusätzlich noch die Temperatur, aber auch sie messen keine Gase
    • Brandmelder
      Brandmelder ist ein Oberbegriff für verschiedene Geräte, die im Falle eines Brandes einen Alarm auslösen können
    • Gasmelder
      Kohlenmonoxid ist zwar ein Gas, es wird jedoch von einem klassischen Gasmelder nicht gemessen. Gasmelder messen vielmehr kritische Konzentrationen von brennbaren und explosiven Gasen wie Butan, Propan oder Methan und schützen damit vor Explosionen
    • Wärmemelder
      Reine Wärmemelder reagieren nur auf die Temperatur. Sie sind für Privathaushalte jedoch in der Regel ungeeignet, weil bei einer Temperatur, die zur Auslösung des Wärmemelders führt, oft schon kritische Mengen an Rauchgasen entstanden sind und der Alarm daher viel zu spät ausgelöst wird

    Was muss ein guter Kohlenmonoxidmelder mitbringen?

    Wichtig für einen guten CO-Melder sind vor Allem die Lebensdauer, einige Features wie Display, Speicher- oder Testfunktion sowie Qualitätssiegel.

    Die Lebensdauer des CO-Sensors ist eines der wichtigsten Kriterien beim Kauf. Qualitativ hochwertige Kohlenmonoxid Melder haben eine durchschnittliche Lebensdauer von ca. sieben bis zehn Jahren. Sensoren von schlechterer Qualität halten hingegen nur ca. ein Jahr. Dadurch ergibt sich für gewöhnlich ein Vielfaches an Mehraufwand. Zudem sind solche Billig- oder Discounter-Produkte weder wirtschaftlich und sicherheitstechnisch sinnvoll. Einige Hersteller bieten zusätzlich eine Garantie für den CO-Melder an. Diese gilt meist für 5 Jahre.

    Sie sollten unbedingt darauf achten, dass der Warnmelder mit einer fest verbauten Lithium Batterie ausgestattet ist. Dann müssen Sie sich nämlich über das Auswechseln der Batterien keine Gedanken zu machen, da sie der Lebensdauer des CO-Sensors entspricht. Sollten Sie sich trotzdem für einen Melder bspw. mit einer auswechselbaren 9-Volt-Batterie entscheiden sollte dieser unbedingt über eine sogenannte „low bat“-Anzeige verfügen, die im Falle einer leeren bzw. schwachen Batterie Alarm schlägt.

    CO-Melder mit Displays sind zu bevorzugen. Sie haben den Vorteil, dass Sie bequem die CO-Konzentration oder andere Informationen ablesen können. Dazu ist es wichtig, das dass Display groß genug und gut lesbar ist. Optimal ist ein Display mit Hintergrundbeleuchtung.

    Ein sinnvolles Feature ist darüber hinaus die Spitzenwert- und/oder Ereignisspeicher-Funktion. Auf dem Display können Sie hier auch nach längerer Abwesenheit noch ablesen ob es einen Anstieg der CO-Konzentration gab, welchen Spitzenwert die Konzentration hatte und ob ein Alarm ausgelöst wurde.

    Außerdem sollte Ihr CO-Alarm-Melder über eine Testfunktion verfügen. Einige Melder testen sich automatisch selbst, andere bieten eine entsprechende Test-Taste an. Im Allgemeinen sollten Sie sich hier – wie generell immer – nicht einfach blind auf die Technik verlassen, sondern den CO-Sensor in regelmäßigen Abständen testen. Hierfür ist eine entsprechende Testfunktion von großer Bedeutung. Schließlich geht es um Ihre Sicherheit und Gesundheit!

    Gute Kohlenmonoxid-Warnmelder schlagen nicht einfach ab einem bestimmten CO-Wert Alarm. Die meisten Geräte verfügen über mehrere, unterschiedliche Alarmstufen. Wann und nach welcher Zeit der Alarm ausgelöst ist unterschiedlich. Für gesunde Erwachsenen reichen die Stufen 50, 100 und 300 ppm aus. Im Kinderzimmer empfiehlt sich die Überlegung niedrigere Alarmstufen mit geringerer Zeitverzögerung zu installieren.

    Achten Sie außerdem immer auf Qualitätssiegel! Qualitativ hochwertige Warnmelder werden nach national beziehungsweise international vorgegebenen Richtlinien hergestellt, getestet und zugelassen. Verfügt Ihr gewünschter CO-Melder über ein TÜV-, VdS- und/oder CE-Siegel ist das immer ein Qualitätsmerkmal. Außerdem sollte Ihr Warnmelder nach EU-Richtlinien zertifiziert sein. Normen und Zertifizierungen erkennen Sie an den EN und DIN Kennungen.

    Neben einfacher Handhabung und Montage des CO-Messgeräts ist die Lautstärke des Gerätes von großer Wichtigkeit. Ein CO Austritt erfolgt nicht immer am Tage sondern kann zu jederzeit auftreten. In einem solchen Fall bringt der Warnmelder wenig, wenn der Alarm so leise ist, dass man ihn nicht hört. Die meisten Melder alarmieren mit einer Stärke von um die 85 dB. Leiser sollte der Alarm hingegen auf keinen Fall sein.

    Eine ausführliche Anleitung auf Deutsch und/oder mindestens in englischer Sprache ist ein weiteres wichtiges Kriterium, auf welches Sie beim Kauf achten sollten. Der Warnmelder hilft Ihnen nicht, wenn Sie Ihn nicht bzw. nicht richtig bedienen können oder Ihnen wichtige Funktionen verborgen bleiben, weil Sie das Handbuch nicht lesen können oder gar keine Dokumentation mitgeliefert wird.

    Sollten Sie mehrere CO-Warngeräte installieren wollen, müssen Sie sicherstellen, das die einzelnen Komponenten über Funk miteinander vernetzbar und kompatibel sind. Das gilt besonders dann, wenn Sie in einem großen Gebäude wohnen oder arbeiten und die Räume weit voneinander entfernt liegen. Dabei sollten Sie unbedingt auch auf die Größe des Raumes achten, in dem Sie einen CO-Warner installieren. Nicht alle Warngeräte sind auch automatisch für alle Raumgrößen gedacht.

    Setzen Sie sich genau mit den Anforderungen für den CO-Melder bzgl. der Raumgröße auseinander und lassen Sie sich ggf. beraten. Ansonsten ist das Gerät unter Umständen wirkungslos!

    Was kostet ein CO-Melder?

    Diese Frage lässt sich nicht einfach beantworten. Grundsätzlich werden CO-Melder bereits ab ca. 15 Euro angeboten. Die Preise reichen jedoch bis in den dreistelligen Bereich. Für Qualitätsprodukte müssen Sie jedoch mit Kosten von mindestens 40 Euro rechnen.

    Im umfangreichen Angebot für Kohlenmonoxid-Warnmelder gibt es Produkte jeder Preisklasse aber auch jeder Qualitätsstufe. Je nach Anwendungsbereich und Ausstattung variieren die Preise mitunter sehr stark. Insbesondere die sogenannten No-Name-Produkte sind schon ab ca. 15 Euro erhältlich. Da es sich hier um Ihre Sicherheit handelt, sollten Sie die Produktwahl jedoch auf keinen Fall vorrangig vom Preis abhängig machen. Qualität und Funktionalität sind es, worauf es bei der Auswahl ankommen sollte.

    Wenn Sie auf Grundlage dieser Kriterien ein CO-Warngerät kaufen möchten, bekommen Sie ein Qualitätsprodukt bereits für ca. 30 Euro. Soll der Melder zusätzlich funkvernetzbar sein, müssen Sie mit Kosten von 50 bis 60 Euro rechnen. Je nachdem ob das Funkmodul integriert ist oder ob Sie diesen nachrüsten möchten.

    Außerdem gibt es auch verschiedene gute Warnmelder bereits ab 30 Euro. Für ein Profigerät hingegen müssen Sie mit Ausgaben von 150 bis 180 Euro rechnen. Kohlenmonoxid-Rauch- und/oder Wärmemelder sind als Brandmelder günstiger, als reine CO-Melder aber wegen der oben genannten Probleme weniger sinnvoll. Für einen reinen Gaswarner müssen Sie hingegen mit Kosten von 70 Euro rechnen.

    Die folgenden Kohlenmonoxidwarnmelder erfüllen die oben genannten Kriterien in einem Mindestmaß ab. Natürlich gibt es auch diverse teurere Markenprodukte, die über dieses Mindestmaß hinausgehen. Hier sind Sie gefragt und müssen schauen, welches Gerät für Sie das Richtige ist.

    Das Zusatzmodul für Hörgeschädigte gibt es für einige CO-Melder für einen Preis ab ca. 130 Euro. Je nach Hersteller kann es aber auch teurer werden. Die Funktionen unterscheiden sich dabei jedoch nur geringfügig von denen eines klassischen CO-Melders.

    In der folgenden Tabelle haben wir für Sie noch einmal alles übersichtlich zusammengefasst:

    Melder-Typ

    Preis

    Standard CO-Melder ab ca. 30 €
    CO-Melder Funk (integriert) ab ca. 50 €
    CO-Melder mobil ab ca. 30 €
    Mehrsensormelder (CO-Rauch/-Wärme) ab ca. 20 €
    Gasmelder ab ca. 70 €
    Zusatzmodul für Hörgeschädigte ab ca. 130 €
    Funkmodul (nachrüstbar) ab ca. 30 €

    Wo kannst du einen CO-Melder kaufen?

    CO-Melder können Sie natürlich im Internet auf den bekannten Käufer Portalen und Händlerseiten für Sicherheitstechnik kaufen. Außerdem führen die meisten Baumärkte und Fachhändler für Sicherheitstechnik CO-Melder, Rauchmelder und weitere Warn- und Zusatzgeräte.

    Die erste Anlaufstelle für den Kauf von einem CO-Warngerät ist natürlich das Internet. Hier finden Sie eine besonders große Auswahl. Auf den bekannten Käufer Portalen werden Sie geradezu von vermeintlich guten Angeboten überhäuft. Aber auch Fachhändler für Sicherheitstechnik bieten auf ihren Websites die verschiedenen CO-Melde-Systeme an.

    Tragbare CO-Messgeräte können Sie ebenfalls auf den Webseiten der Händler für Feuerwehr- oder Rettungsdienstausrüstung finden. Hier bekommen Sie oft auch viele zusätzliche und weiterführende Informationen rund um das Thema Kohlenmonoxid und CO-Warnmelder sowie sehr detaillierte Produktbeschreibungen.

    Außerdem können Sie einen CO-Melder natürlich auch in einem Baumarkt oder bei einem Fachhändler für Sicherheitstechnik kaufen. Hier ist das Angebot etwas kleiner, dafür erhalten Sie jedoch auf Wunsch eine umfangreiche persönliche Beratung. Außerdem können Sie sich ausführlich über das Produkt informieren und den Melder vor Ort ausprobieren. Die Vor- und Nachteile des online- und offline kaufs müssen Sie für sich selbst abwägen.

    Hier eine kleine Auswahl an Online Händlern für den Kauf von CO-Meldern:

    • eBay
    • Amazon
    • Hornbach
    • Bauhaus
    • OBI
    • Sicherheitimhaus.de
    • Feuerwehrdiscount.de

    Wie viele CO-Melder solltest du kaufen?

    Jeder Raum, der eine potentielle Gefahr für einen CO-Austritt darstellt, sollte durch einen eigenen Melder gesichert werden!

    Gibt es zum Beispiel eine Gasheizung im Keller, einen Gasherd in der Küche und einen Gas-Heizpilz im Wintergarten, dann sollten alle drei Räume auf jeden Fall mit CO-Warnern abgesichert werden. Dabei sind funkvernetzte Warnmelder ratsam, da so im Falle einer Gefahr alle Melder Alarm schlagen. Sie sollten sich hier im Vorfeld überlegen, welche Quellen für CO-Gas es bei Ihnen zu Hause gibt, wo sich diese befinden und dann die entsprechenden Räume mit Kohlenmonoxidwarnmeldern sichern.

    Evtl. kann es außerdem sinnvoll sein, einen Raum mit einem Alarm zu sichern, auch wenn es dort keine direkt CO-Gefahr gibt. Da das hochgiftige Gas nur sehr langsam aufsteigt, kann es nämlich gelegentlich vorkommen, dass das CO unbemerkt in ein anderes Zimmer „hinein schwappt“. Machen Sie sich daher schon im Vorfeld Gedanken, in welchen Räumen Sie einen Kohlenmonoxid-Alarm benötigen und wo Sie zusätzliche Melder installieren möchten.

    Welche Normen sollte dein CO-Melder erfüllen und welche Zertifizierungen gibt es?

    Die EU-Norm EN 50291 sollte auf jeden Fall erfüllt sein. Eine CE-Kennzeichnung, ein TÜV- und VdS-Siegel sind weitere Qualitätsmerkmale, die sinnvoll sind!

    Die Europäische Norm EN 50291 regelt im Allgemeinen die Anforderungen von elektrischen CO Messgeräten für den Betrieb in Wohnhäusern. Abgedeckt sind dabei die Bereiche Bauweise, Prüfverfahren und Betriebsverhalten. Möchten Sie sich genauer über die EN 50291 informieren, dann können Sie dies auf der Website des Verbandes der Elektronik (VDE) tun. Der Text der Norm ist jedoch kostenpflichtig.

    Die CE-Kennzeichnung gibt an, dass ein bestimmtes Produkt den produktspezifisch geltenden europäischen Richtlinien entspricht. Dieses Siegel ist kein Prüfsiegel. Es handelt sich lediglich um ein Verwaltungszeichen. Trotzdem bestätigt es dass europäische Richtlinien eingehalten werden.

    Das TÜV-Siegel ist allgemein bekannt. Der TÜV prüft neutral, sachkundig und unabhängig technische Produkte und zertifiziert diese. Er begutachtet dabei insbesondere solche Produkte, die besonders hohe Anforderungen erfüllen müssen. Das Siegel „TÜV-geprüft“ ist zumindest umgangssprachlich ein Qualitätssiegel kommt aber bei CO-Detektoren relativ selten vor.

    Eine Zertifizierung des VdS (Vertrauen durch Sicherheit) bei Produkten des zivilen Sicherheits Marktes sowie Wach- und Sicherheitsunternehmen gibt an, dass die produktspezifischen Anforderungen des CO-Melders über denen der Europäischen Norm liegen.

    Welche Vorteile und Nachteile bieten Standard-CO-Melder?

    Standard-CO-Melder oder auch Stand-Alone-Melder können genau eines: Sie geben Alarm wenn die Konzentration an Kohlenmonoxid im Raum einen bestimmten Wert überschreitet. Aber es gibt auch komplexere Modelle, die zusätzlich mit einigen sehr sinnvollen Zusatzfunktionen ausgestattet sind.

    Da auch eine geringe, nicht sofort tödliche Konzentration an CO-Gas über einen gewissen Zeitraum zu körperlichen Schäden und zu Verletzungen führen kann, setzt der akustische Alarm bei den meisten Warnmeldern auch bei einer geringen CO-Konzentration, in der Regel nach 60 – 90 Minuten, ein. Bei einer hohen Konzentration erfolgt der Alarm schon nach drei Minuten.

    Außerdem gibt es CO-Melder mit LCD-Displays oder LED-Kontroll-Leuchten zur besseren Überwachung der Kohlenmonoxid-Konzentration. Das akustische Warnsignal und ähnliche Features kommen natürlich auch bei den anderen CO-Melder-Typen zum Einsatz und werden hier lediglich als Vorteil gegenüber einer Nichtbenutzung von CO-Meldern erwähnt.

    VORTEILE

    •  Akustisches Warnsignal bei zu hoher CO-Belastung

    •  Verschiedene sinnvolle Features

    •  Vergleichsweise kostengünstig

    NACHTEILE

    • In großen Häusern und Hallen evtl. nicht hörbar

    • Schlägt „nur“ bei Kohlenmonoxid an

    • Meist fix an der Wand/Decke montiert

    Die oben genannten Features wie die automatische Funktionsprüfung oder Speicherfunktionen wirken sich natürlich auf den Kaufpreis aus. Dabei spielt wie immer auch der Hersteller und die Qualität des Geräts eine wichtige Rolle.

    Sollten Sie in einem großen Haus wohnen oder CO-Melder für Lager- und Produktionshallen, etc. benötigen, kann es sein, dass der Alarm durch die Entfernung oder verschlossene Türen trotz seiner Lautstärke überhört wird. In diesem Fall sollten Sie auf funkvernetzte Melder setzen.

    Die Tatsache, dass ein CO-Melder „nur“ CO meldet, sehen wir in unserem Test nur bedingt als Nachteil an. Kombinationsgeräte bzw, die Vernetzung mit anderen Meldern ermöglicht eine komplette Absicherung mit Schutz vor Rauch, Gas, Feuer, Einbrüchen, etc

    Eine hohe CO-Konzentration bedeutet nicht zwingend auch immer ein Brand. Deswegen sollten Sie für die Alarmierung bei einem Feuer auf einen Rauchmelder zurückgreifen.

    Funk Verbundene CO-Melder – Funktionen, Vor- und Nachteile?

    CO-Funkwarnmelder lassen sich über ein integriertes oder zusätzlich erhältliches Funkmodul miteinander verbinden. So ist es möglich die CO-Melder auch mit weiteren Zusatzgeräten zu verbinden oder in ein komplettes Alarmsystem zu integrieren.

    Das Problem des schlechten Empfangs oder des Überhörens von Standard-CO-Meldern in großen Häusern oder Hallen lässt sich durch die Funkvernetzung auf einfache Weise beheben. Die Warnmelder werden über ein spezielles Funkmodul miteinander gekoppelt. Steigt die CO-Konzentration nun in einem Raum mit einem CO-Melder an, sendet dieser ein Signal an alle mit ihm verbundenen Geräte. So wird von allen Kohlenmonoxidmeldern gleichzeitig ein Alarm ausgelöst. Sie werden auf die Gefahr aufmerksam, auch wenn das giftige CO in einem weiter entfernten Raum, einem anderen Stockwerk, etc. austritt.

    VORTEILE

    •  Kein Alarm bleibt unbemerkt (auch in weitläufigen/großen Gebäuden)

    •  Mehrere CO-Melder und Zusatzgeräte können miteinander funkvernetzt werden

    •  Meist keine separate Stromversorgung des Funkmoduls nötig

    •  Meist einfache Nachrüstung des Funkmoduls möglich

    NACHTEILE

    •  Schlägt „nur“ bei Kohlenmonoxid an

    • Meist fix an der Wand oder Decke montiert

    • Relativ hoher Preis für CO-Melder inkl. Funkmodul oder Nachrüstmodul

    Es besteht also nicht nur die Möglichkeit, mehrere CO-Warnmelder miteinander zu verbinden, sondern sie auch mit Rauchmeldern oder in weitere Melde- und Alarmsysteme zu integrieren. Das macht den funkvernetzten CO-Melder zusätzlich für die Industrie interessant.

    Viele Unternehmen haben derartige Systeme bereits in ihren Lager- und Produktionshallen installiert. Für den Privatgebrauch können hingegen Zusatzgeräte wie ein Vibrationsalarm oder ein optisches Signal für Hörgeschädigte integriert werden.

    Viele Hersteller geben an, dass das separate Funkmodul einfach und mit nur wenigen Handgriffen nachrüstbar ist. Außerdem wird das Modul über die Stromversorgung des Kohlenmonoxidmelders mit versorgt. Das bedeutet, dass Sie keine zusätzlichen Batterien oder eine weitere Stromversorgung benötigen.

    Was können CO-Rauch- und/oder Wärmemelder-Kombinationen und welche Vorteile und Nachteile bieten sie?

    Soll neben Kohlenmonoxid zusätzlich vor Rauchentwicklung und Bränden gewarnt werden erspart ein Kombimelder mit verschiedenen Sensoren die Installation von mehreren Meldern.

    Solche Multifunktionsmelder verringern das Risiko von Fehlalarmen durch die Messung von Kohlenmonoxid-Konzentration im Raum, Rauchdichte oder Temperaturanstieg. Allerdings nur für den Fall eines Feueralarms!

    Wenn Sie sich neben Kohlenmonoxid auch vor Bränden und Rauch schützen und dabei nicht in jeden Raum Warnmelder installieren möchten, erscheint ein Kombigerät für CO und Rauch sinnvoll. Hier gibt es jedoch einiges zu beachten.

    Grundsätzlich misst ein Kombigerät ebenfalls die Kohlenmonoxid-Konzentration und schlägt bei einer Überschreitung des Grenzwertes Alarm. Sie müssen sich jedoch entscheiden ob Sie den Warnmelder eher als CO-Warner oder Rauchmelder einsetzen möchten.

    Der Grund dafür ist, dass sich Rauch schnell mit der warmen Luft eines Brandes in Richtung Decke bewegt. Kohlenmonoxid hingegen breitet sich nur sehr langsam aus, da es fast die gleiche Dichte wie Raumluft hat. Kommt das Kohlenmonoxid an der Decke an, ist meist schon der ganze Raum voll mit dem tödlichen Gas. Auch bei einer CO-Thermomelder Kombination stehst du vor diesem Problem.

    Viele Produkte dieses CO-Melder-Typs werden als „Rauch- und CO-Melder“ oder „Kombinierter CO-Melder“ angeboten. Meist findet man bei genauerem Hinsehen in der Beschreibung aber den eigentlichen Anwendungsbereich für den Kohlenmonoxid-Sensor: Sich langsam ausbreitende Brände oder Schwelbrände haben eine relativ geringe Rauchentwicklung, erzeugen aber Kohlenmonoxid-Gas.

    So kann der Warnmelder auch in diesen Fällen Alarm schlagen. Mehrsensormelder wie die 3-Sensor-Kombination von Bosch hingegen werden oft schon als Brandmelder angeboten.

    VORTEILE

    •  Das Risiko von Fehlalarmen wird reduziert

    •  Erkennt jede Art von Brand

    •  Preiswerte Produkte mittlerer Qualität verfügbar

    NACHTEILE

    •  Entscheidungsproblem im Anwendungsbereich

    •  Sehr hoher Preis für qualitativ hochwertige Produkte

    •  Als reiner CO-Melder nur bei sehr niedriger Decke sinnvoll

    Wie oben erwähnt können Sie auch ein Kombigerät als reines CO-Warngerät einsetzen. Voraussetzung ist, dass es dementsprechend korrekt installiert wird. Auch Fachorganisationen und Webseiten wie www.testberichte.de kommen jedoch zu dem Schluss, dass ein solches Kombigerät als CO-Melder aus praktischer Sicht nur wenig Sinn macht. Es kann zuverlässig nur vor der einen oder der anderen Gefahr, nicht jedoch vor beiden Bedrohungen warnen.

    Sinnvoll ist solch ein solches Kombigerät hingegen in kleinen Räumen mit sehr niedriger Decke, wie etwa in einem Wohnwagen oder innerhalb eines Bootes. Hier kann die CO-Konzentration aufgrund der geringen Größe deutlich besser gemessen werden.

    Wir weisen dennoch ausdrücklich darauf hin, dass Sie sich vor der Anschaffung eines Kombigerätes intensiv mit dem Produkt auseinandersetzen sollten! Vor allem dann, wenn Sie es als reinen CO-Melder nutzen möchten. Im Zweifel raten wir Ihnen sich stattdessen lieber zwei separate Warnmelder zu kaufen.

    Was können Gasmelder und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

    Gaswarner messen die Konzentration verschiedener giftiger Gase und schlagen Alarm sobald ein Grenzwert überschritten wird. Angeboten werden Gasmelder, die Methan und Ethan (Erdgas), Propan und Butan (Flüssiggas) oder Kohlenmonoxid erkennen und vor zu hoher Konzentration warnen. Auch Kombigeräte sind im Angebot. Das führt zu einem bekannten Problem.

    Wie du dir bestimmt schon denken kannst haben Kohlenmonoxid, Erdgas und Flüssiggas unterschiedliche Dichten. Darum ist es notwendig, den Gaswarner entweder direkt an der Wand, der Decke oder in Bodennähe anzubringen. Ein Kombi-Gasmelder, der mit den jeweiligen Sensoren Kohlenmonoxid und Flüssiggas oder Kohlenmonoxid und Erdgas erkennt, ist daher generell wenig sinnvoll.

    VORTEILE

    •  Erkennt verschiedene Gase

    •  Meist sehr einfache Montage

    NACHTEILE

    •  Entscheidungsproblem im Anwendungsbereich

    •  Im Vergleich zum reinen CO-Melder, relativ hoher Stromverbrauch

    •  Als reiner CO-Melder nur bei sehr niedriger Decke sinnvoll

    Gasmelder müssen meist mit einer Steckdose verbunden sein. Das vereinfacht einerseits die Montage, andererseits benötigt ein Gaswarner im Vergleich zu einem herkömmlichen CO- oder Rauchmelder mehr Energie.

    Das hängt damit zusammen, dass im inneren des Warnmelders ein Draht über eine durchgängige Stromzufuhr zum Glühen gebracht wird. Kommt ein Gas mit dem glühenden Draht in Verbindung, entsteht durch die Verbrennung Hitze. Bei genügend Hitze schlägt der Gasmelder Alarm.

    Wie auch bei den CO-Rauch- und/oder Wärmemelder-Kombinationen begegnet uns beim Kombi-Gaswarner das Problem, dass für verschiedene Gase verschiedene Montageorte sinnvoll sind. Wie der Multi-CO-Melder warnt er also nicht zuverlässig parallel vor verschiedenen Gasen.

    Sinnvoll ist ein solcher Gasalarm maximal in kleinen Räumen mit sehr niedriger Decke, bspw. in einem Wohnmobil oder auch innerhalb eines Bootes. Wir weisen aber an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass Sie sich schon vor der Anschaffung eines Kombigerätes intensiv mit dem Produkt auseinandersetzen müssen, sofern Sie es als reinen CO-Melder nutzen möchten. Im Zweifel raten wir Ihnen auch hier lieber zur Verwendung von separaten Warnmeldern.

    Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren können Sie CO Melder vergleichen und bewerten

    Der folgende Artikel stellt Ihnen wichtige Faktoren vor, anhand welcher Sie Kohlenmonoxidmelder miteinander vergleichen und bewerten können. So möchten wir Ihnen  dabei helfen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Gerät für Ihre Zwecke eignet oder nicht.

    Zusammengefasst sind folgende Punkte zu beachten:

    • Produktgewicht
    • Produktabmessungen
    • Raumabdeckung
    • Betriebstemperatur
    • Stromversorgung
    • Sensor Lebensdauer
    • LCD-Display
    • Batteriestand Anzeige
    • Kontroll-LED
    • Akustische und optische Alarmierung
    • Alarmstufen
    • Alarmlautstärke
    • Testfunktion
    • Speicherfunktion
    • Zertifizierung
    • Garantie
    • Einsatzgebiete
    • Wandmontage / Standmontage
    • Anleitung D/E
      In den nachfolgenden Absätzen erfahren Sie jeweils, was es mit den einzelnen Kriterien auf sich hat, wie Sie diese bewerten sollten und wie sich diese einordnen lassen.

    Produktgewicht

    Ein Kriterium welches vor allem für mobile CO-Melder relevant ist. Je leichter ein Warnmelder ist, desto handlicher und praktischer ist dieser in seiner Verwendung.

    Für CO-Alarme, die sich an der Wand montieren lassen, spielt das Gewicht eigentlich keine Rolle. Deine Wand sollte jeder Art von CO-Melder standhalten.

    Tendieren Sie jedoch zu einem mobilen CO-Alarm, weil Sie ihn beispielsweise mit in den Urlaub nehmen möchten, ist es natürlich praktischer, wenn der Melder im Gewicht so leicht wie möglich ist. Das Gewicht spielt erst recht bei CO-Detektoren eine Rolle, die Sie permanent bei sich führen möchten. Das ist z.B. häufig bei Feuerwehr und Rettungsdienst der Fall.

    Produktabmessungen

    Die „Größe“ des Warngeräts ist nicht nur für mobile Melder von Bedeutung. Je Größer ein wandmontierter CO-Melder ist, desto auffälliger und störend ist er unter Umständen.

    Je größer der CO-Warner ist, desto unpraktischer ist er. Das gilt hauptsächlich für mobile CO-Melder. Aber auch freistehende bzw. an der Wand installierte Melder nehmen dann unnötig Platz weg. Warum also einen großen Warnmelder kaufen, wenn Sie die gleichen Funktionen auch kompakter und weniger störend erhalten können?

    Ein CO-Alarm, den Sie an die Wand montieren möchten, sollte gut sichtbar sein und das Display sollte groß genug um es leicht ablesen zu können. Allerdings sollte er durch seine Größe nicht störend wirken sondern dezent sein.

    Mit dem heutigen technischen Fortschritt können Sie sich an dem folgenden Leitsatz orientieren:

    Raumabdeckung

    Die Raumgröße sollte den Erfassungsbereich des Kohlenmonoxid-Sensors nicht übersteigen. Leider geben Hersteller diese Informationen nicht immer genau an.

    Vor allem für große Räume ist es wichtig den maximalen Erfassungsbereich eines CO-Sensors zu kennen. Liegt die Raumgröße über dem angegebenen Maximalwert kann es sein, dass der Alarm nicht oder erst zu spät ausgelöst wird.

    Leider geben nur wenige Hersteller diese Information genau an. Die von uns recherchierten Erfassungsbereiche variieren von 20 – 60 m². Sollten Sie sich nicht sicher sein und einen größeren Raum mit einem CO-Melder ausstatten wollen, kann eine Mail an den Hersteller helfen. Alternativ ist auch ein Besuch im Fachhandel eine Option. Hier können Sie die Mitarbeiter persönlich nach einem passenden Gerät für Ihre Zwecke fragen.

    Betriebstemperatur

    Möchten Sie einen CO-Alarm im Keller installieren? Auch wenn so ziemlich alle Warnmelder ab 0°C betriebsfähig sind kann es sinnvoll sein ein Warngerät mit breiterer Betriebstemperatur-Spanne in Betracht zu ziehen.

    In Kellern ohne Heizung kann es im Winter schnell sehr kalt werden. Genauso können sich kleinere Räume stark aufheizen, wenn sie im Sommer über den Tag starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Das kann dazu führen, dass der CO-Sensor nicht richtig funktioniert und der Alarm nicht, zu früh oder auch zu spät ausgelöst wird.

    Die geringste Spanne, in der CO-Sensoren nach Angaben des Herstellers einwandfrei funktionieren, liegt zwischen 0 und 40°C. Bestimmte Warnmelder haben jedoch auch eine größere Spanne und arbeiten von -10 bis maximal 50°C. Sollten Sie sich unsicher sein, sollten Sie die Raumtemperatur vorerst mit Hilfe eines Thermometers festlegen.

    Betriebstemperatur

    Möchten Sie einen CO-Alarm im Keller installieren? Auch wenn so ziemlich alle Warnmelder ab 0°C betriebsfähig sind kann es sinnvoll sein ein Warngerät mit breiterer Betriebstemperatur-Spanne in Betracht zu ziehen.

    In Kellern ohne Heizung kann es im Winter schnell sehr kalt werden. Genauso können sich kleinere Räume stark aufheizen, wenn sie im Sommer über den Tag starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Das kann dazu führen, dass der CO-Sensor nicht richtig funktioniert und der Alarm nicht, zu früh oder auch zu spät ausgelöst wird.

    Die geringste Spanne, in der CO-Sensoren nach Angaben des Herstellers einwandfrei funktionieren, liegt zwischen 0 und 40°C. Bestimmte Warnmelder haben jedoch auch eine größere Spanne und arbeiten von -10 bis maximal 50°C. Sollten Sie sich unsicher sein, sollten Sie die Raumtemperatur vorerst mit Hilfe eines Thermometers festlegen.

    Stromversorgung

    Nicht nur der Umwelt zu Liebe sind fest verbaute Lithium Batterien sinnvoll. Auch wenn Sie über eine LED-Leuchte oder über ein Display daran erinnert werden die Batterien zu wechseln, kann dies übersehen oder vergessen (mache ich später!) werden.

    Viele CO-Melder werden über ein bis drei AA Batterien oder eine einzelne 9-Volt Blockbatterie mit Strom versorgt. Geht deren Lebensdauer zu Ende werden Sie bei den meisten Modellen darauf hingewiesen. Dann müssen neue Batterien eingesetzt und die alten Akkus entsorgt werden.

    Die Gefahr dabei besteht darin, dies, trotz LED und/oder Display, einfach zu übersehen oder zu vergessen. Nach einiger Zeit achtet man oft nicht mehr aktiv auf kleinere Veränderungen am dem Gerät.

    Die neueren Modelle der führenden Hersteller sind meist mit einer fest verbauten Lithium Batterie ausgestattet. Die Lebensdauer entspricht der des CO-Sensors. Daher müssen Sie sich hier um die Batterien keine Sorgen machen. Außerdem sind die Kostenunterschiede zwischen einem Gerät mit Lithium Batterie und einem mit mehreren AA- oder Blockbatterien nur geringfügigen unterschiedlich.

    Eine weitere Möglichkeit besteht in der Stromversorgung über den Anschluss an die Steckdose. Das ist bei vielen Gasmeldern der Fall, da diese vergleichsweise viel Strom für den Betrieb benötigen.

    Sensor Lebensdauer

    Die Lebensdauer des CO-Sensors ist eines der wichtigsten Kaufkriterien. Sie kann bis zu zehn Jahre reichen. Allein aus wirtschaftlicher Sicht machen Billigprodukte mit geringer Lebensdauer von zum Beispiel einem Jahr keinen Sinn. Es lohnt sich eher, einmal in ein Qualitätsprodukt mit einer langen Lebensdauer zu investieren.

    Viele No-Name-Produkte erscheinen anfangs vielleicht als Schnäppchen, haben aber oft eine sehr niedrige Lebenserwartung. Diese liegt in den meisten Fällen zwischen ein und drei Jahren. Dann geht der CO-Sensor kaputt, der Warnmelder erkennt das Gas nicht mehr und muss ausgetauscht werden. Außerdem können vermehrte Fehlalarme die Folge sein.

    Aktuelle Produkte der führenden Hersteller erreichen eine Sensor-Lebensdauer von bis zu zehn Jahren. Diese sind zwar etwas teurer in der Anschaffung, dafür erhalten Sie jedoch ein Qualitätsprodukt und ein zuverlässiges wie ergiebiges Gerät.

    Bei Anschaffungen dieser Art sollte die Qualität im Vordergrund stehen und nicht der Preis! Es geht um Ihr Leben und Ihre Sicherheit!

    LCD-Display

    Über ein Display können Sie je nach Anbieter und Modell, einfach verschiedene Funktionen des CO-Alarms ablesen bzw. einstellen. Sie können sich etwa den ppm-Wert oder die Temperatur anzeigen lassen, den Batteriestand überprüfen, den Speicher auslesen, usw.

    Heutzutage gibt es so ziemlich jedes Produkt mit einem LCD-Display. Bei einem CO-Melder ist so ein Display aber tatsächlich sinnvoll und sehr wichtig. Zusätzliche Features, die viele Warnmelder mitbringen, können über ein Display meist sehr einfach gesteuert werden. Wichtige Features stellen wir Ihnen später im Text im Rahmen der weiteren Kriterien noch genauer vor.

    Das Ablesen des ppm-Wertes oder das Auslesen des Spitzenwertspeichers ist ohne Display nicht zu realisieren. Sie wissen also nie was in Ihrer Abwesenheiten passiert ist. Ein Display sollte daher bei einem CO-Alarm auf jeden Fall vorhanden sein. Ein nützliches Gimmick ist eine zeitlich begrenzte Hintergrundbeleuchtung um die Lesbarkeit des Displays auch bei Dunkelheit oder schlechter Sicht zu garantieren.

    Batteriestandsanzeige

    Eine Batteriestandsanzeige ist wichtig! Ihr CO-Melder sollte Sie auf jeden Fall in irgendeiner Weise darauf Aufmerksam machen, dass sich die Batterie dem Ende neigt und ausgetauscht werden muss.

    Viele Warnmelder machen Sie über eine rote oder gelbe LED auf einen niedrigen Batteriestand aufmerksam. Diese blinkt oder leuchtet permanent über einen bestimmten Zeitraum. Vor allem bei batteriebetriebenen Geräten, bei denen Sie regelmäßig die Batterien wechseln müssen ist eine solche Funktion unerlässlich.

    Verfügt der CO-Alarm über ein Display, wird der Batteriestand bei einigen Modellen durchgehend darauf angezeigt. So können Sie zu jederzeit kontrollieren, wie lange die AA oder Lithium Batterie noch hält. Eine zusätzlich blinkende LED bei niedrigem Batteriestand ist aber auch hier sinnvoll. Damit werden Sie auch dann an einen leeren Akku erinnert, wenn Sie das Display nicht immer aktiv überprüfen oder die Kontrolle einmal vergessen sollten.

    Kontroll-LED

    Zur Kontrolle der Betriebsfähigkeit der CO-Melder sollte eine farbige LED informieren. Entweder permanent oder spätestens dann, wenn eine Fehlfunktion am Gerät vorliegt.

    Nicht alle CO-Warngeräte zeigen dir über eine grün blinkende oder permanent leuchtende LED, dass mit deinem Kohlenmonoxid-Melder alles in Ordnung ist. Einerseits wäre das ein nützliches Feature, andererseits kann solch ein blinkendes Licht vor allem im Schlafzimmer äußerst nervig sein.

    Für Schlafräume gibt es noch eine andere Lösung. Bei vielen CO-Alarmen haben Sie die Möglichkeit einen manuellen Test durchführen. Eine LED informiert dann, ob Ihr Gerät richtig funktioniert. Andere Warnmelder sind mit einer Selbsttest-Funktion ausgestattet. Sollte bei dieser Überprüfung festgestellt werden, dass das Gerät nicht ordnungsgemäß arbeitet, wird das automatisch über eine rot blinkende oder permanent leuchtende LED signalisiert. Manche Melder geben zusätzlich einen Alarmton von sich.

    Akustische und optische Alarmierung

    Visuelle Signale sind für Hörgeschädigte von besonderer Wichtigkeit. Allerdings müssen Sie abwägen ob Ihnen eine blinkende LED ausreicht oder ob Sie stattdessen zu einem Zusatzmodul für Hörgeschädigte greifen. Außerdem geht es hier um die Alarmierung bei Funktionsstörungen.

    Neben dem akustischen Alarm signalisieren einige Warnmelder auch visuell, ob eine CO-Gefahr besteht oder ob eine Fehlfunktion vorliegt. Sollte ein CO-Alarm ausgelöst werden, ist ein optischer Alarm für Hörgeschädigte sinnvoll. Ob eine blinkende LED dafür ausreicht, ist jedoch eine andere Frage. Vor allem für den Schlafraum raten wir dazu, zusätzlich auf ein Modul für Hörgeschädigte zurückzugreifen. Dieses weckt Sie in jedem Fall.

    Nun kann es aber auch sein, dass bei einer Funktionsstörung nur kurze regelmäßige Alarmtöne abgegeben werden. Ist das für eine schwerhörige Person weniger leicht auszumachen, kann ein zusätzliches visuelles Signal diese Person auf die Fehlfunktion hinweisen sodass die notwendigen Maßnahmen eingeleitet werden können. Da hier die Gefahr nicht akut ist kann ein zusätzlicher visueller Alarm eine Alternative zum teuren Zusatzmodul sein und je nach Bedarf ausreichend sein.

    Alarmstufen bei CO-Meldern

    Für Kohlenmonoxid-Alarme gibt es gesetzliche Vorgaben, bei welchen Konzentrationen der Alarm in einer bestimmten Zeit ausgelöst werden muss. Unter bestimmten Umständen, etwa für Kleinkinder, kann es jedoch sinnvoll sein, wenn der Alarm schon früher ausgelöst wird.

    Die gesetzlichen Vorgaben nach der EU-Zertifizierung EN 50291 sagen aus, dass der CO-Warner bei maximalen Kohlenmonoxid-Konzentrationen von 50, 100 und 300 ppm innerhalb eines bestimmten Zeitraumes alarmieren muss.

    Die genauen Daten können Sie der Tabelle in der Rubrik Trivia – Wie funktioniert ein CO-Melder? entnehmen.

    Kleinkinder, Schwangere und Herzkranke reagieren aber empfindlicher auf Kohlenmonoxid in der Luft. Hier kann schon eine geringe Konzentration schwere Schäden verursachen. Für Räume betroffener Personen ist es daher ratsam beim Kauf eines CO-Alarms auf die möglichen Alarmstufen zu achten. Es sind Geräte auf dem Markt, die schon bei sehr geringen Konzentrationen, die unter den gesetzlichen Mindestvorgaben liegen, Alarm geben.

    Die Alarmlautstärke

    Die gesetzliche Mindestlautstärke eines CO-Warnmelders liegt bei 85 dB. Achten Sie darauf, dass Ihr gewünschter CO-Melder auch diese Lautstärke erreicht. Ist das nicht der Fall, ist er unter Umständen in Europa wahrscheinlich nicht zugelassen.

    Die Lautstärke von CO-Meldern wird meist in dB Entfernung angegeben. Beispielsweise eine Angabe von 85 dB bei einem Meter bedeutet, dass der Alarm eine Lautstärke von 85 dB hat, sofern Sie sich bis zu einem Meter von dem Gerät entfernt befinden. Das entspricht in etwa der durchschnittlichen Lautstärke von einem Benzin-Rasenmähers.

    Ein Wert unter dieser Lautstärke ist bei uns gesetzlich nicht zugelassen. Daher sollten Sie besonders auf die Produktinformationen achten. Das gilt speziell dann, wenn Sie den CO-Melder im Ausland kaufen oder sich zum Beispiel aus den USA mitbringen lassen.

    Manche, lautere CO-Alarme erreichen auch auf drei Meter noch die 85 dB. Viel lautere Alarme sind jedoch unter den CO-Meldern eher die Ausnahme.

    Die Lautstärke eines CO Melders liegt in der Regel im selben Bereich wie die eines Feuermelders. Auch in anderen Eigenschaften unterscheidet sich der CO Melder kaum vom Rauchmelder. Das ist nicht überraschend, da sich beide Geräte in ihrer Funktionsweise kaum unterscheiden. (Foto: leekris / 123RF)

    Die Testfunktion

    Sie sollten Ihr CO-Warngerät bei Bedarf stets testen können. Ansonsten wissen Sie im Zweifel nicht ob der Melder auch korrekt funktioniert.

    Die meisten CO-Melder sind mit einer Testfunktion ausgestattet. Egal ob Sie diese manuell über einen speziellen Testknopf aktivieren oder ob Ihr Warnmelder über eine Selbsttest-Funktion verfügt. So haben Sie stets die Gewissheit, dass Ihr CO-Melder im Ernstfall richtig funktioniert. Sollte ein Fehler auftreten, dann werden Sie über einen optischen und/oder akustischen Alarm auf diesen aufmerksam gemacht.

    Sollte dein CO-Alarm nicht mit einem der beiden Features ausgerüstet sein, bleibt dir nur der Kauf von Testgas. Dies ist zwar umständlich, aber auf einen Test des CO-Melders in regelmäßigen Abständen sollten Sie auf jeden Fall bestehen. Ansonsten kann er im Ernstfall unter Umständen versagen!

    Die Speicherfunktion

    Diese Funktion ermöglicht es zu erkennen, ob in Ihrer Abwesenheit oder zum Beispiel während des Schlafens eine erhöhte CO-Konzentration aufgezeichnet oder ein Alarm ausgelöst wurde.

    Solltest Sie eine gewisse Zeit abwesend sein, beispielsweise im Urlaub oder bei der Arbeit, dann können Sie über die Speicherfunktion herausfinden, was mit dem Melder während Ihrer Abwesenheit passiert ist. Die meisten Warngeräte zeigen etwa an, ob in Ihrer Abwesenheit ein Alarm ausgelöst wurde oder ob es zu einem Anstieg von CO gekommen ist. Zusätzlich zeichnen einige CO-Melder auch geringere Anstiege in der CO-Konzentration auf und geben diese dann über die Spitzenwertanzeige wieder, auch wenn diese Werte nicht ausreichend sind um einen Alarm auszulösen.

    Auch ein kleiner Anstieg der CO-Konzentration kann ein Hinweis auf ein Leck beziehungsweise eine CO-Quelle im Haus sein. Mit einer Spitzenwert-Speicherfunktion, haben Sie stets die Möglichkeit, nach Ihrer Rückkehr nach hause auf eventuelle Probleme oder Risiken während Ihrer Abwesenheit aufmerksam zu werden.

    Die Speicherdauer variiert über die Modelle hinweg stark. Hier sollten Sie sich im Vorfeld beim Hersteller oder bei einem Fachhändler informieren.

    Zertifizierung

    Anhand der diversen Zertifikate lässt sich erkennen ob ein CO-Melder in Europa zugelassen ist und den nationalen Vorgaben entspricht. Jeder CO-Alarm sollte mindestens der europäischen Norm 50291 aus dem Jahre 2010 entsprechen.

    Die EN 50291-1:2010 bildet die europäischen Mindestanforderungen für einen Kohlenmonoxidwarnmelder für den Hausgebrauch. Daher sollte ein Warngerät dieser Norm auf jeden Fall entsprechen.

    Beachten Sie jedoch, dass diese Norm nur für den Privathaushalt gilt! Solltest Sie den CO-Alarm in einem Wohnwagen, Wohnmobil oder in einem Boot installieren wollen, muss das Warngerät zusätzlich der Norm EN 50291-2:2010 entsprechen. Sind beide Teilnormen erfüllt, wird das vom Hersteller meist einfach mit „EN 50291 zertifiziert“ angegeben.

    Die relevanten Normen und Zertifizierungen können Sie in der Rubrik Ratgeber – Welche Normen sollte Ihr CO-Melder erfüllen und welche Zertifizierungen gibt es? nachlesen.

    Sollten Sie sich für eine CO-Rauch und/oder Wärmemelder-Kombi oder einen Gaswarner entscheiden, ist zu beachten das der Warnmelder weiteren Normen entsprechen muss. Sollten Sie außer vor Kohlenmonoxid zusätzlich noch vor weiteren Gasen, vor Temperatur und Rauch, etc. gewarnt werden wollen, gibt es auch dafür spezielle Normen.

    Die Garantie der CO-Melder

    Eine Herstellergarantie, ob über 3 Jahre oder die gesamte Lebensdauer, ist ein Pluspunkt beim Kauf von einem CO-Melder.

    Die führenden Hersteller geben eigentlich immer eine Garantie. Meist beträgt diese zwischen 3 – 5 Jahre, bei den neueren Modellen manchmal auch über die gesamte Lebensdauer des CO-Sensors.

    Mit der Garantie erhalten Sie eine kostenlose Reparatur oder ein Ersatzgerät, sollte der Warnmelder innerhalb der Garantiezeit kaputt gehen oder nicht mehr richtig funktionieren.

    Die verschiedenen Einsatzgebiete

    Wo Sie Ihren CO-Alarm benutzen können, ist abhängig von der EU Zertifizierung. Neben Warngeräten, ausschließlich für den Gebrauch im Haushalt, können einige CO-Melder auch in Wohnwagen, Wohnmobilen und Booten eingesetzt werden.

    Dieses Kriterium soll Ihnen zeigen, wo Sie Ihren Kohlenmonoxidwarnmelder sicher einsetzen können. Auch dann, wenn Sie sich nicht mit den relevanten EU Normen und Zertifizierungen auskennen. Zwar sind die Einsatzgebiete von diesen Normen abhängig, sich aber nur aus diesem Grund über jede Norm zu informieren ist recht umständlich und unnötig.

    Nicht alle Kohlenmonoxid Melder können auch in allen Gebieten oder in jedem Bereich eingesetzt werden!

    Allgemeine Beschädigungen

    Überprüfen Sie den Kohlenmonoxid Melder regelmäßig auf Beschädigungen und nutzen Sie, falls vorhanden, die Prüftaste für den Funktionstest.

    Hinsichtlich weiterer Pflege- und Wartungsarbeiten sollten Sie sich an die Angaben des Herstellers halten oder sich von einem Fachmann beraten lassen.

    Fazit

    Neben Rauchmeldern sind inzwischen in den meisten Bundesländern auch CO² Melder vorgeschrieben und das aus einem guten Grund. Sobald irgendwo ein Ofen oder eine andere Verbrennungseinheit betrieben wird, sollte auch ein Warnmelder für Kohlenmonoxid angebracht werden. Die Anschaffungskosten sind moderat und bieten einen langfristigen Schutz vor einem tödlichen, unsichtbarem Gas. Die diversen Hersteller haben eine große Auswahl an CO² Meldern mit verschiedenen Features.
    Allerdings gibt es im Grund keine besseren oder schlechteren Modelle, sondern es ist nur eine Frage, wie teuer der Kauf wird. Es gibt gute Modelle mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis oder teure Modelle mit zahlreichen. ausgefallenen Features.

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    6 Gedanken zu „KOHLENMONOXID MELDER TEST: VERGLEICH DER BESTEN CO MELDER IN 2022“

    1. Hallo Zusammen! Wie sollte man den CO Melder installieren? Ich habe gehört, möglichst nah am Boden und das steht auch in Ihrem Artikel.

      Kommt eine Installation an der Decke also wirklich nicht Frage? Oder wie darf ich das verstehen?

      Lieben Gruß,

      J. Schreyer

    2. Hallo Herr Schreyer. Vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre Frage, die wir Ihnen gern beantworten.

      Anders als Rauchmelder, müssen CO Melder tatsächlich möglichst tief angebaut werden. Grund dafür ist, dass Rauch zunächst nach oben steigt. Deswegen gehen Feuerwehrleute zum Beispiel auch auf Knien in ein brennendes Haus.

      Kohlenmonoxid auf der anderen Seite ist jedoch schwerer als Luft. Es sammelt sich daher zunächst in Bodennähe und steigt erst in höherer Konzentration an die Decke auf.

      Bis das CO an der Decke angekommen ist und von dem Melder erkannt wird, ist es für die Bewohner schon zu spät. Aus diesem Grund sollte er möglichst in Bodennähe angebracht werden, damit eine frühe Warnung möglich ist.

      LG,

      Ihre Redaktion von Digital Vergleich

    3. Hallo Zusammen! Ein sehr schöner Artikel der mir sehr weitergeholfen hat.

      Ich würde gern wissen, wie es mit Kombigeräten aussieht? Sind die sinnvoll und funktionieren die? Ich würde gern einen Rauch- und CO-Melder kaufen.

      Wie sind da Ihre Meinungen zu? Ich würde mich über eine Antwort freuen.

      LG,

      Erna Schröder

    4. Hallo Frau Schröder! Wir freuen uns das Ihnen unser Artikel gefallen hat und beantworten gern Ihre Frage.

      Es gibt in der Tat Kombimelder, die Rauch und CO erkennen können. Wir empfehlen diese jedoch in der Regel nicht. Kombigeräte, die zum Beispiel CO und CO2 erkennen können, sind OK, aber eine Kombination aus Rauch- und Gasmelder ist unserer Meinung nach nicht sinnvoll.

      Grund dafür ist, dass Rauchmelder möglichst an der Decke angebaut werden sollten, da Rauch sofort aufsteigt. Gas auf der anderen Seite ist schwerer als Luft und sammelt sich in Bodennähe.

      Aus diesem Grund sind zwei Geräte besser. Der Rauchmelder an der Decke und einen Gasmelder oder ein Kombigerät für die Gaserkennung in Bodennähe.

      Wir hoffen das wir Ihnen weiterhelfen konnten und verbleiben mit freundlichen Grüßen,

      Ihre DV Redaktion

    5. Guten Tag Digital Vergleich. Ich habe eine Frage zu Ihrem sehr gut gelungenen und aufschlussreichen Artikel.

      Ich würde gern einen CO Melder kaufen und mich interessiert, ob man sowas selbst anbauen kann und was dabei zu beachten ist. Oder sollte man das lieber einem Fachmann überlassen?

      Ich würde mich über eine Antwort freuen.

      LG,

      Herbert Löhrrach

    6. Hallo Herr Löhrrach. Grundsätzlich ist die Installation von einem Gasmelder sehr einfach und vergleichbar mit dem Anbau von einem Rauchmelder.

      Wichtig ist, dass der Gasmelder sehr nah am Boden und nicht wie der Rauchmelder an der Decke installiert werden muss.

      Im Zweifel sollten Sie sich hier von einem Fachmann beraten lassen.

      Liebe Grüße,

      Ihre Redaktion von Digital Vergleich

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